PPKK • 07.00

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Im Jahr 1896 fand auf dem Gelände des Treptower Parks die Große Berliner Gewerbeausstellung statt. In deren Rahmen wurde das große Linsenfernrohr vorgestellt, welches bis heute das technologische Herzstück der Archenhold-Sternwarte bildet. Gleichzeitig wurden in der Deutschen Kolonialausstellung unter anderem lebende Menschen aus kolonisierten Gebieten gezeigt. PPKK schließt diese beiden Elemente der Gewerbeausstellung kurz, um ihre koloniale Vergangenheit auszutreiben und sie gegen viel bessere Inhalte einzutauschen: In der Archenhold Sternwarte astromentalisiert PPKK freiwillige menschliche Performer, um den Diskurs der Geschichte seriell zu refraktieren.

PPKK ist ein zwangloses nomadisches Labor, das 2016 von Sarah Ancelle Schönfeld und Louis-Philippe Scoufaras in Berlin gegründet wurde, um spezifische (lokale) Kontexte zu analysieren, zu reflektieren und zu verdauen, um mythologische, technologische und exzessive Trickster Outputs zu generieren, um Perspektiven zu verschieben und fruchtbar neue Interpretationen zu ermöglichen.

Produziert im Rahmen der Veranstaltungsreihe The Sky was the Limit – Kunst und Astronomie in der Archenhold-Sternwarte
Künstlerische Leitung: Sophie-Therese Trenka-Dalton

In Kooperation mit der Stiftung Planetarium Berlin und dem Förderverein der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums Berlin e.V.
Gefördert durch die Berliner Senatskanzlei für Kultur und Europa

www.theskywasthelimit.de
Instagram @the.sky.was.the.limit


www.planetarium.berlin
www.facebook.com/archenhold.sternwarte
Instagram @planetarium.berlin

Bildcredits: Aus “Das Weltall”, 1905. Edit: Steffen Matschey⁠

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