Griechenland: Zehn Kilometer lange Flammenfront auf der Peloponnes

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Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes sind die Waldbrände wieder außer Kontrolle geraten. Am Dienstagabend war die Feuerfront in der Gemeinde Gortynia im Westen rund zehn Kilometer lang, berichteten griechischen Medien. Per Not-SMS wurden bisher 19 Dörfer evakuiert, im Ort Pirris brannten Häuser. Die Einsatzkräfte wurden noch in der Nacht ständig verstärkt, um Richtung Norden eine Barriere zu bilden, damit die Flammen sich nicht weiter in Richtung der Präfektur Ilia vorarbeiten können, wo auch das antike Olympia liegt. Winde erschwerten die Löscharbeiten.

Am Dienstagabend meldete die griechische Feuerwehr 54 neue Waldbrände binnen der vorhergegangenen 24 Stunden. Auch auf der zweitgrößten Insel Euböa blieb die Lage angespannt. Nachdem abends die Löschflugzeuge und -hubschrauber bei einbrechender Dunkelheit den Dienst einstellen mussten, entfachten die Brandherde am Boden stellenweise wieder stärker. Zuvor waren dort 14 Löschhubschrauber im Einsatz, um die fast 900 Einsatzkräfte am Boden zu verstärken. Vielfach handelt es sich bei den Feuerwehrleuten um internationale Helfer.

Für Mittwoch sagt der Wetterdienst mancherorts mehrstündige Regenfälle vorher, unter anderem in von Bränden betroffenen Teilen Euböas und der Peloponnes.



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