Indonesien: Mehrere Tote und Verletzte bei Erdbeben auf Sulawesi

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Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,2 mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 24 Menschen seien bei dem Erdstoß verletzt worden, berichteten die Zivilschutzbehörden. Die Nachrichtenagentur Reuters spricht derweil von sieben Toten und Hunderten Verletzten. Das Epizentrum des Bebens lag circa sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Majene in einer Tiefe von 10 Kilometern. Dutzende Häuser wurden bei dem Beben beschädigt. Ungefähr 2000 Menschen gelten als obdachlos.

Das Beben erschütterte die Insel um 1.28 Uhr Ortszeit. Es war etwa sieben Sekunden lang stark zu spüren, löste aber keine Tsunami-Warnung aus. Außerdem seien in der Region mehrere Erdrutsche gemeldet worden, berichtete der Zivilschutz.

Zu den beschädigten Gebäuden zählen zwei Hotels, das Büro des Gouverneurs und ein Einkaufszentrum, berichtete Journalist Sudirman Samual in der Provinz Mamuju gegenüber Reuters. Mindestens eine Route nach Mamuju sei aufgrund von Schäden an einer Brücke abgeschnitten worden, sagte er.

Der Pazifische Feuerring

In Indonesien gibt es immer wieder starke Erdbeben. Der südostasiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo sich mehrere Erdplatten treffen und die seismische Aktivität besonders hoch ist. Im Jahr 2018 waren bei einem Beben der Stärke 7,5 und einem Tsunami auf Sulawesi rund 4300 Menschen ums Leben gekommen.

Noch viel verheerender war ein Beben der Stärke 9,1 mit anschließendem Tsunami an Weihnachten 2004. Damals starben in mehreren Ländern am Indischen Ozean etwa 220.000 Menschen, davon 170.000 in Indonesien.

Icon: Der Spiegel



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