Corona-News am Dienstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-Cov-2 und Covid-19

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Zwei Mitglieder des Barca-Mitarbeiterstabs positiv getestet

06.10 Uhr: Zwei Mitglieder des Mitarbeiterstabs beim spanischen Fußball-Topklub FC Barcelona sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am späten Montagabend mit und verschob in einer ersten Reaktion die Trainingseinheit am Dienstag.

Der Verein von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hat die zuständigen Sport- und Gesundheitsbehörden informiert. Der gesamte Kader wird sich am Dienstagmorgen einem PCR-Test unterziehen, wie es das Protokoll der spanischen Liga vorschreibt.

Der Tabellenfünfte Barcelona soll am Mittwoch in einem Nachholspiel des zweiten Spieltags in La Liga beim Neunten Athletic Bilbao antreten.

Mexiko erteilt Impfstoff von AstraZeneca Zulassung

05.24 Uhr: Mexiko hat den Coronavirus-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca und der Universität Oxford zugelassen. Die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken (Cofepris) erteilte nach eigenen Angaben eine Notfallzulassung der Vakzine.

Großbritannien, das das Mittel als erstes Land zugelassen hatte, hatte bereits am Montag damit begonnen, Menschen damit zu impfen. In Lateinamerika hatten vor Mexiko bereits Argentinien und El Salvador das Präparat zugelassen.

Mexiko hatte an Heiligabend als erstes Land Lateinamerikas mit Corona-Impfungen begonnen – mit dem Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer. Inzwischen wurden in dem nordamerikanischen Land nach Regierungsangaben knapp 44.000 Menschen damit geimpft.

England verlängert Shutdown bis Mitte Februar

05.15 Uhr: Wegen der deutlich steigenden Zahl an Corona-Infektionen gelten in England seit Mitternacht wieder umfangreiche Corona-Beschränkungen. »Wir müssen in England einen Lockdown verhängen, um die neue Corona-Variante in den Griff zu bekommen«, sagte Premierminister Boris Johnson in einer Fernsehansprache.

04.14 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich vor der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder zur Corona-Krise für einen vorsichtigen Kurs in Schulen und Kitas ausgesprochen.

»Ich wünsche mir, dass wir in den Schulen und in den Kitas keine oder so wenig Präsenz wie möglich haben«, sagte Kramp-Karrenbauer der Nachrichtenagentur dpa. Im Zusammenhang mit Fragen und Ängsten in der Bevölkerung bei der Impfstrategie sprach sie sich für eine offene Debatte und Aufklärung aus.

Merkel und die Ministerpräsidenten wollen um 13 Uhr in einer Schaltkonferenz über die zunächst bis zum 10. Januar befristeten harten Corona-Einschränkungen beraten.

Corona-Mutation auch in Brasilien nachgewiesen

03.36 Uhr: In Brasilien sind die ersten beiden Fälle der in Großbritannien entdeckten und besonders ansteckenden Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Dies teilte das Gesundheitssekretariat des Bundesstaates São Paulo mit. Demnach hatte das »Instituto Adolfo Lutz« in São Paulo, ein nationales Referenzlabor, die Fälle bestätigt.

Bei einem der bestätigten Fälle handelt es sich laut der Erklärung um eine 25 Jahre alte Frau, die in São Paulo lebt und Kontakt zu Reisenden hatte, die in Europa waren. Der andere Betroffene sei ein 34-Jähriger, dessen Hintergrund und Wohnort die Behörde noch überprüft. Zwei weitere verdächtige Fälle bestätigten sich nicht, wie das Nachrichtenportal »G1« unter Berufung auf den Gesundheitssekretär des Bundesstaates São Paulo berichtete.

Brasilien ist einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Mehr als 7,75 Millionen Menschen haben sich mit dem Virus infiziert, über 196.500 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Firmen sollen erste Corona-Dezemberhilfen bekommen

03.30 Uhr: Erste Gelder der Corona-Dezemberhilfen sollen ab heute bei betroffenen Firmen und Selbstständigen ankommen. Die Abschlagszahlungen seien gestartet, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Die Abschlagszahlungen sind ein Vorschuss auf spätere Zahlungen. Wirtschaftsverbände hatten wiederholt Kritik an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen geäußert.

Unternehmen bekommen Abschlagszahlungen in Höhe von 50.000 Euro, Soloselbstständige von bis zu 5000 Euro. Dies gilt bereits bei den Novemberhilfen.

Die Bundesregierung hatte die milliardenschweren Hilfen für Unternehmen etwa aus der Gastronomie beschlossen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen des Teil-Lockdowns seit Anfang November dicht machen mussten. Erstattet werden über Zuschüsse Umsatzausfälle von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

CDU-Wirtschaftsrat fordert Schul- und Kita-Öffnungen

02.27 Uhr:  Der Wirtschaftsrat der CDU fordert einem Medienbericht zufolge eine baldige Öffnung von Kitas und Schulen. »Die Schul- und Kita-Schließungen fortzusetzen und andere härtere Maßnahmen zu beschließen kommt mir eher als Ersatzhandlung vor«, zitiert die Funke-Mediengruppe den Generalsekretär des Rates, Wolfgang Steiger.

Kinder in Schulen, Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen oder Kunden in Geschäften mit eingespielten Hygienekonzepten seien immer noch sicherer aufgehoben als Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen, heißt es weiter.

Israel lässt Moderna-Impfstoff zu

01.20 Uhr: Israel hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna zugelassen. Nach Angaben des Unternehmens hat sich Israels Gesundheitsministerium sechs Millionen Dosen des Impfstoffes gesichert, erste Lieferungen sollten noch im Januar erfolgen.

Der Moderna-Impfstoff ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bereits in den USA und Kanada zur Verwendung freigegeben, in der EU und zahlreichen Staaten auf der Welt läuft das Zulassungsverfahren noch.

Israel zählt bereits jetzt zu den Ländern mit den meisten Geimpften weltweit. Bis Ende Januar sollen nach Angaben des Gesundheitsministeriums zwei Millionen Einwohner geimpft sein – das entspräche mehr als einem Fünftel der Bevölkerung.

Icon: Der Spiegel



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