Deutschland braucht mehr Zuwanderer – Analyse zum Arbeitsmarkt

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Tiefgreifende Krisen sind so herausfordernd, weil sie eine doppelte Anstrengung verlangen: Sie fordern ein Handeln im Jetzt, um die Schäden einzudämmen und die Notlage zu überwinden. Zugleich gilt es, im Chaos die Zukunft im Blick zu behalten, damit aus der Krise eine neue Chance erwächst und nicht das nächste Desaster.

Nicht immer gelingt das, aber es gibt positive Beispiele. Bis das Coronavirus kam, galt die Weltfinanzmarktkrise 2008 als die schlimmste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Als sie zu Ende ging, war dies der Anfang von zehn Jahren ungebrochenem Wirtschaftswachstum in Deutschland – mit immer weniger Arbeitslosigkeit und immer mehr Beschäftigung, mit steigenden Löhnen, nicht für alle, aber doch für viele.

Einer der Schlüssel zum Erfolg war der Arbeitsmarkt, der die Krise nahezu unbeschadet überstand. Während in den meisten anderen Industriestaaten die Menschen in Massen entlassen wurden oder Betriebe gleich ganz schlossen, wurden die Beschäftigten in Deutschland mithilfe der Kurzarbeit in den Firmen gehalten. Als die Nachfrage wieder ansprang, konnten die Unternehmen von einem Tag auf den anderen die Produktion hochfahren, während viele ausländische Konkurrenten erst kostspielig neue Fachkräfte suchen mussten.



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