Coronavirus in Italien: Krankenpflegerin bei Bergamo wird geimpft

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Sie war diejenige, die sich in Italien Ende Februar um die erste schwer erkrankte Corona-Patientin kümmerte: Lucia Premoli, Krankenpflegerin in einer Klinik in Codogno, rund 70 Kilometer südlich von Bergamo. Jetzt ließ sich die Krankenschwester als eine der ersten in Italien gegen Covid-19 impfen. 

 Lucia Premoli, Krankenpflegerin 
»Ich hoffe wirklich, dass sich hier ein Kreis schließt und wir ab heute daran denken können, dass das Leben wieder normal werden könnte. Ich bin glücklich, aber auch aufgeregt und ich hoffe, dass ich ein Beispiel für alle sein kann, die bei dem Impfstoff noch Zweifel haben. Das hoffe ich.« 

 Auch Premolis Kolleginnen und Kollegen ließen sich den Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer verabreichen. Die Anästhesistin Annalisa Malara war am 20. Februar die erste Ärztin Italiens, die aufgrund der Röntgenbilder von der Lunge der erst 38 Jahre alten ersten Patientin die Diagnose Covid-19 stellte. 

Annalisa Malara, Anästhesistin Krankenhaus Codogno 
»Ja, ich würde sagen, dass am 20. Februar für mich und für alle ein Albtraum begann. Und ich denke, dass heute der Beginn des Endes dieser schrecklichen Pandemie ist. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich hier sein kann und sehe, wie die Menschen den Impfstoff erhalten.« 

Die Kleinstadt Codogno war damals in Italien nur die Spitze des Eisbergs. Wenige Tage nach der ersten Covid-19-Diagnose verhängten insgesamt zehn Städte in der Lombardei Ausgangssperren. Zu spät, wie man heute weiß: Das Virus hatte sich schon in ganz Italien und nach Europa ausgebreitet. Bis heute fielen der Pandemie in Italien mehr als 70.000 Menschen zum Opfer; weltweit bis zum heutigen Tag mehr als 1,7 Millionen Menschen. 

 



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