DFB-Pokal: Mainz 05 verschießt drei Elfmeter, VfL Bochum zieht ins Achtelfinale ein

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Im Elfmeterschießen ist der VfL Bochum ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Beim 5:2 (1:0, 2:2, 2:2) nach Elfmeterschießen des Zweitligisten gegen Mainz 05 führten die Mainzer durch Jean-Paul Boëtius (7. Minute) und Danny Latza (55.) mit zwei Toren, ehe Bochums Gerrit Holtmann (66.) und Robert Tesche (90.+5) für die Verlängerung sorgten.

Im Elfmeterschießen parierte Ersatzkeeper Patrick Drewes, der in der Verlängerung für den vom Platz gestellten Manuel Riemann ins Tor musste, den entscheidenden Elfmeter. Die beiden vorhergehenden Elfmeter schossen die Mainzer ans Aluminium.

Bei Mainz 05 ging es in den vergangenen Tagen hoch her. Am Dienstag hatte der Klub verkündet, dass Sportdirektor Rouven Schröder den Klub verlassen werde. Zuvor hatte es Gerüchte um eine Rückkehr des ehemaligen Mainzer Managers Christian Heidel gegeben. Auch Trainer Jan-Moritz Lichte könnte als Folge des Stühlerückens seinen Posten räumen müssen. Mit nur sechs Punkten aus 13 Spielen ist Mainz Vorletzter der Bundesliga.

Dennoch zeigte Mainz zunächst eine starke Leistung. Bereits in der siebten Minute brachte Boëtius die Mainzer durch einen wuchtigen Abschluss ins kurze Eck in Führung, Keeper Manuel Riemann konnte nicht schnell genug reagieren. In der Folge verpassten die Mainzer eine frühere höhere Führung; Jeremiah St. Juste scheiterte an Riemann (36.), Danny Latza setzte den Ball aus aussichtsreicher Position drüber (37.).

Ausgleich in der Nachspielzeit

Erst im zweiten Versuch erhöhte Latza, nachdem Robin Quaison den Ball im Strafraum geschickt per Hacke aufgelegt hatte (55.). Im zweiten Durchgang wurde Bochum besser und kam durch den Ex-Mainzer Gerrit Holtmann zum Anschluss (66.). In der fünften Minute der Nachspielzeit glich Robert Tesche dann doch noch aus, als er eine Flanke von Robert Zujl ins lange Eck köpfte.

Die Verlängerung wurde dann spektakulär. Keeper Riemann flog nach einer Grätsche außerhalb des Strafraums mit Rot vom Platz. Eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters Martin Petersen, denn Riemann war nicht letzter Mann gewesen (95.). Zudem bitter für die Bochumer: Vor dem Platzverweis war Innenverteidiger Armel Bella-Kotchap nach einer Freistoßflanke im Mainzer Strafraum zu Boden gerissen worden. Petersens Pfeife war stumm geblieben. Den Videoassistenten gibt es im DFB-Pokal erst ab dem Achtelfinale.

Für Bochum gab es jedoch ein Happy End. Nachdem Adam Szalai und Kevin Stöger im Elfmeterschießen am Aluminium gescheitert waren, parierte Ersatzkeeper Drewes einen Schuss von Jean-Philippe Mateta. Riemann stürmte auf den Platz und beglückwünschte seinen Torwartkollegen.

Icon: Der Spiegel



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