Megan Rapinoe: Die Angreiferin – DER SPIEGEL

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Ein Tag im November, Megan Rapinoe, 35, sitzt in ihrer Wohnung in Connecticut vor ihrem Rechner. Sie hat sich mit dem SPIEGEL zu einem Videotelefonat verabredet. Rapinoe trägt ein Sweatshirt und eine Wollmütze über den Platinhaaren.

Die Kapitänin der amerikanischen Nationalmannschaft wohnt eine Stunde außerhalb von New York mit ihrer Verlobten Sue Bird. Zu Saisonbeginn ziehen sie wieder nach Seattle, wo Rapinoe im nahen Tacoma für OL Reign Fußball spielt und Bird Basketball für Seattle Storm.

Zum Zeitpunkt des Interviews ist eigentlich klar, dass Donald Trump die US-Wahl verloren hat. Rapinoe, die Trump-Gegnerin, könnte sich freuen, triumphieren, dass der Macho endlich aus dem Amt gejagt wird. Aber ihr ist nicht nach Jubel zumute. Sie ist zerrissen, sie fragt sich, warum rund 70 Millionen Amerikaner Trump gewählt haben. »Wir haben gerade vier Jahre mit einem durchgeknallten, rassistischen Präsidenten erlebt«, sagt sie, »und fast die Hälfte des Landes sagt uns mit ihrer Stimme für Trump, dass sie das in Ordnung fand.«



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