Donald Trump will Pennsylvania-Wahlausgang am Supreme Court anfechten

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Trotz mehrerer juristischer Schlappen versucht der amtierende US-Präsident Donald Trump erneut, seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl im November vor dem Obersten Gericht der USA anzufechten. Das Wahlkampfteam von Trump teilte am Sonntag mit, es habe beim Supreme Court einen Antrag eingereicht, um Entscheidungen des Obersten Gerichts im US-Bundesstaat Pennsylvania zur Wahl umzustoßen.

Das Trump-Lager behauptet, das dortige Gericht habe durch Änderungen der Briefwahlregeln Verfassungsrechte verletzt. Dadurch seien in großer Zahl ungültige Stimmen in dem Bundesstaat gezählt worden.

Trump hat die Präsidentschaftswahl gegen den Demokraten Joe Biden Anfang November verloren. In den 50 US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington haben inzwischen die 538 Wahlleute stellvertretend für das Volk ihre Stimmen für den künftigen Präsidenten abgegeben. Biden bekam erwartungsgemäß die Stimmen von 306 Wahlleuten und damit 36 mehr, als für den Sieg erforderlich sind. Für Trump stimmten 232 Wahlleute.

Trump findet, es sei zu früh, um aufzugeben

Doch bislang hat Trump seine Niederlage bei der Wahl nicht eingeräumt, sondern behauptet hartnäckig, er sei durch massiven Betrug um den Sieg gebracht worden. Als der Mehrheitsführer der US-Republikaner im Senat, Mitch McConnell, Biden erst vor Kurzem gratulierte, twitterte Trump noch einmal, es sei zu früh, um aufzugeben. Die Republikanische Partei müsse endlich lernen zu kämpfen.

Weder Trump noch seine Anwälte oder Unterstützer haben stichhaltige Beweise für ihre Wahlbetrugsbehauptungen vorgelegt. Mehr als 50 Klagen des Trump-Lagers wurden bislang abgeschmettert, zwei davon vor dem Supreme Court.



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