Tesla muss Bauarbeiten in Grünheide vorerst stoppen

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Erneute Unterbrechung für Tesla: Der US-Autobauer muss einige Arbeiten an der geplanten Fabrik in Grünheide bei Berlin vorerst stoppen. Das Unternehmen habe eine vom Landesamt für Umwelt geforderte Sicherheitsleistung bislang noch nicht hinterlegt, bestätigte das Umweltministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der »Tagesspiegel« über die Unterbrechung berichtet.

Dem Bericht zufolge darf Tesla den Einbau der Maschinen in der Lackiererei und die Rodung des Waldes nicht fortsetzen, ehe das Unternehmen eine Sicherheitsleistung hinterlegt hat. Das brandenburgische Landesumweltamt fordert demnach 100 Millionen Euro für etwaige Rückbaukosten. Die Zeitung beruft sich auf einen Bescheid des Landesumweltamtes vom 17. Dezember 2020.

In den vergangenen Wochen bereits Bauunterbrechungen

Tesla errichtet sein Werk auf Grundlage einer vorläufigen Baugenehmigung. Wenn die Genehmigung verwehrt wird, müsste die Bauzone in ihren Ursprungszustand zurückversetzt werden. Die Arbeiten auf der Baustelle waren in den vergangenen Wochen bereits mehrfach wegen juristischer Einsprachen unterbrochen worden.

Icon: Der Spiegel



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