Corona-News am Donnerstag: Kassenärzte-Chef rechnet mit Scheitern des harten Lockdowns

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Kassenärzte-Chef erwartet Scheitern des harten Lockdowns

03.00 Uhr: Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, rechnet mit einem Scheitern des Lockdowns. »Ich gehe nicht davon aus, dass wir bis zum 10. Januar eine relevante Absenkung der Infektionsraten und schon gar nicht der Todesfälle erreichen werden«, sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Daran werde auch eine Verlängerung des Lockdowns nichts ändern. »Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung.«

Stattdessen sollte mehr für den Schutz der Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen getan werden. Außerdem müssten Menschenströme entzerrt werden, beispielsweise durch den Einsatz von mehr Bussen und Bahnen, sowie subventionierten Taxifahrten für Risikogruppen, forderte Gassen.

Test zur Unterscheidung von Corona-Erkrankung und Grippe zugelassen

02.45 Uhr: Das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux hat nach eigenen Angaben die Zertifizierung für den Verkauf eines Tests erhalten, mit dem eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterschieden werden kann. Zudem erfasse der Test zwei andere Atemwegserkrankungen mit ähnlichen Symptomen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Ärzte sollen damit eine schnellere Diagnose treffen und durch die entsprechende Behandlung Leben retten können.

Nach Erhalt der europäischen »CE«-Kennzeichnung wird der Test in Europa und anderen Ländern, die diese Zertifizierung anerkennen, erhältlich sein. Mit Hilfe eines Nasenabstrichs können die Testkits die Grippetypen A und B und Covid-19 sowie zwei weitere Viruserkrankungen nachweisen. Die Tests würden »eine Schlüsselrolle beim Einsetzen des Winters und der Grippesaison spielen«, sagte der Forschungsleiter von Biomerieux, François Lacoste.

Bundesländer wollen bevorzugt Impfberechtigte direkt anschreiben

02.35 Uhr: Die Bundesländer wollen zur Corona-Impfung bevorzugt berechtigte Bürger laut einem Zeitungsbericht unmittelbar nach der Zulassung des Vakzins der Firmen Biontech und Pfizer teils direkt anschreiben. Sie sollen dazu eingeladen werden, einen Termin in einem Impfzentrum zu vereinbaren, wie die »Bild-Zeitung« in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Angaben aus Gesundheitsministerien und -behörden einzelner Länder berichtet.

Demnach sollen Impfberechtigte in Niedersachsen einen Brief mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy erhalten, der zur Impfteilnahme berechtigt. In Hamburg sollen laut »Bild« ebenfalls postalisch Kennnummern zur Vorlage im Impfzentrum verschickt werden. Bayern, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern wollen dem Bericht zufolge Betroffene ebenfalls teils per Post über ihre Impfberechtigung informieren. Ferner gebe es Planungen, Impftermine per Telefon-Hotlines und auf Websites zu vergeben.

Icon: Der Spiegel



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