Fußball-Bundesliga: Borussia Dortmund schlägt Werder Bremen bei Debüt von Edin Terzić

0
51



Borussia Dortmunds neuer Trainer Edin Terzić ist mit einem Sieg gestartet. Nach zuletzt drei sieglosen Bundesliga-Spielen nutzten die Dortmunder beim 2:1 (1:1) bei Werder Bremen eine unglücklich agierende Defensive der Gastgeber.

Mit dem 16 Jahre alten Youssoufa Moukoko, der sein Startelfdebüt feierte, profitierten die Dortmunder in der Offensive vor allem von chaotischen Zuständen in Werders Defensive. In der zwölften Minute schafften es die Bremer nach einer Hereingabe von der rechten Seite nicht, den Ball zu klären. Raphael Guerreiro staubte aus kurzer Distanz über Torhüter Jiri Pavlenka hinweg ab. Werders wenige Offensivaktionen wirkten strukturierter; nach einem Rückraumpass von Theo Gebre Selassie von der rechten Torauslinie zirkelte Kevin Möhwald den Ball aus 20 Metern ins rechte Eck zum Ausgleich (28.).

Die Szene der ersten Hälfte spielte sich dann wieder im Bremer Strafraum ab: Eine Hereingabe von der rechten Seite wollte Innenverteidiger Christian Groß mit Blick zum Tor auf Nummer sicher gehen und ins Toraus klären. Stattdessen schob er den Ball an den linken Pfosten (33.). In der Folge verhinderten beide Torhüter weitere Gegentore, ehe Pavlenka einen zentralen Schuss prallen ließ und beim Nachsetzen Akanji zu Fall brachte. Den Strafstoß von Marco Reus parierte Pavlenka noch, der Ball hüpfte jedoch in Richtung Torlinie, ehe Reus im Nachsetzen doch noch einschob (78.).

Die beiden Überraschungsmannschaften der Bundesliga haben sich remis getrennt. Die zuletzt so starken Stuttgarter bleiben nach dem 2:2 (0:1) zwar weiter ohne Heimsieg, retteten in den Schlussminuten aber zumindest einen Punkt. Union war in der ersten Hälfte spielbestimmend gewesen und kam nach einer Freistoßflanke von Kapitän Christopher Trimmel zur Führung, Innenverteidiger Marvin Friedrich köpfte zur Führung (4.). Es war bereits Unions siebtes Saisontor in der Anfangsviertelstunde – Ligaspitze. Cedric Teuchert (23.) und Sheraldo Becker (41.) hatten die besten Gelegenheiten für Union, verpassten jedoch das frühere zweite Tor.

In der zweiten Hälfte wurde Stuttgart stärker. Keine drei Minuten waren gespielt, da wäre Stuttgart fast der sehenswerte Ausgleich gelungen. Nach einem Chip von Daniel Didavi in den Strafraum traf Nicolás González per Seitfallzieher die Latte (48.). Knapp zwei Minuten später köpfte der Argentinier den Ball aus fünf Metern knapp neben das Tor. Stuttgart drängte gegen müde wirkende Gäste weiter auf den Ausgleich, das Tor erzielten jedoch die Gäste durch Taiwo Awoniyi (77.). Saša Kalajdžić gelang erst der Anschlusstreffer (85.), dann sogar der Ausgleich (90.).

Hertha BSC blieb beim torlosen Unentschieden gegen Mainz lange Zeit die hohen Ansprüche schuldig. Mainz war bis in die zweite Hälfte die bessere Mannschaft, mit den besseren Chancen: Leandro Barreiro scheiterte für den Tabellenvorletzten an der Latte (40.), Herthas Deyovaisio Zeefuik blockte einen Volleyschuss von Kevin Stöger ab (54.). Hertha wurde in der Folge besser, hatte aber immer wieder mit einfachen Ballverlusten im Aufbauspiel zu kämpfen. In der gesamten Partie setzte keines der Teams einen Schuss auf das gegnerische Tor ab, Lattenschüsse fließen nicht in diese Statistik ein.

Icon: Der Spiegel



Source link

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here