Weihnachtsshopping vor dem Lockdown: »Natürlich ist es gefährlich«

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Kurz vor dem Lockdown nutzten heute viele Menschen eine der letzten Gelegenheiten vor Weihnachten zum Shoppen. Die Einkaufsstraßen in den Innenstädten waren, wie hier in Berlin, ungewöhnlich voll.  

»Wir waren ja vorhin schon in einem Laden gewesen und es war so voll und die hatten wirklich nur zwei Kassen auf, wobei unten auch Kassen waren, aber die nicht besetzt waren. Also natürlich ist es gefährlich. Es ist einfach voll. Und gerade jetzt. Es ist noch schlimmer als vorher, finde ich.« 

Ab Mittwoch müssen dann viele Läden bis zum 10. Januar geschlossen bleiben. Ausgenommen davon sind unter anderem Lebensmittelgeschäfte und Drogerien.  

Für das geplante Weihnachtsshopping im Einzelhandel vor Ort bleibt also nur noch wenig Zeit – und die nutzen Käuferinnen und Käufer auch in vielen anderen deutschen Städten. Das zeigen Echtzeitdaten von Hystreet, einem Unternehmen, das die Zahl der Passanten in deutschen Städten misst.  
 
»Es ist kein entspanntes Einkaufen mehr. Es sind einfach zu viele Menschen und zu viele aufeinander. Das ist einfach ein No-Go.« 

Doch es gibt auch Menschen, denen andere Dinge weitaus wichtiger sind als buntverpackte Päckchen unterm Weihnachtsbaum. 

»Weihnachten ist für mich ein Fest der Liebe, da muss es keine Geschenke geben. Für mich ist Liebe, wenn man seine Mitmenschen und seine Familie trifft, das ist für mich Weihnachten und das wurde uns leider untersagt dieses Jahr und es ist sehr, sehr traurig.« 

»Geschenke sind im Endeffekt für unser Alter zweitrangig. Es geht um Familie. Dass wir zusammenkommen mit der, mit der wir können. Und wie wir es machen müssen wir abstimmen. Und dann feiern wir in Ruhe Weihnachten und es ist gut.«  

 



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