Cro sucht sich selbst: Corona-Auszeit auf Bali

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»Da ist das Meer«, sagt Cro und deutet an diesem Tag im November, an dem es kalt und grau ist in Deutschland, auf den blauen Horizont. Er geht über die Terrasse einer Villa im Süden Balis, in die ein Pool eingelassen ist. An den Garten grenzt der Ozean.

Via Zoominterview sendet er Bilder von der indonesischen Insel, die nach Luxusurlaub aussehen. Urlaub, den Cro gerade Leben nennt. Den Großteil der Corona-Zeit hat der Sänger auf Bali verbracht. In den Häusern, die seine Villa umgeben, ist seine Entourage untergebracht, darunter seine Schwester und sein Bruder. Es wirkt wie ein Miniaturparadies, Palmenblick und Meeresluft inklusive.

»Es ist nicht so«, sagt Cro in die Computerkamera, »dass wir hier nackt im Kreis rennen und die ganze Zeit irgendwelche Drogen nehmen.«

Wie ist es dann?

Sich aus dem Alltag rauszuziehen, Inspiration, Ruhe und am Ende auch sich selbst zu suchen – das machten schon die ganz Großen der Pop- und Rockgeschichte: Die Beatles taten es mit ihrem Trip nach Indien, die Rolling Stones in Marokko, der junge Leonard Cohen auf der griechischen Insel Hydra. Cro, der mit bürgerlichem Namen Carlo Waibel heißt, ist ein anderes Kaliber: ein rappender Popstar in Deutschland, kein Megastar, der zufällig aus Deutschland stammt.



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