Skispringen: Markus Eisenbichler fällt vom ersten auf den 28. Rang zurück

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Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat mit viel Windpech seinen dritten Saisonsieg verpasst. Im russischen Nischni Tagil führte er nach dem ersten Durchgang mit großem Vorsprung, ehe ihn im Finale kurz nach dem Absprung eine Windböe erwischte. Eisenbichler, im ersten Sprung noch auf 136,5 Meter gekommen, landete zwar sicher, allerdings schon bei 80 Metern, fiel auf Platz 28 zurück und verlor damit die Führung im Gesamtweltcup.

Den Sieg sicherte sich wie schon am vergangenen Sonntag in Kuusamo der Norweger Halvor Egner Granerud, der auch in Finnland den deutlich führenden Eisenbichler abgefangen hatte. Mit 270 Punkten (132,5+132 Meter) lag der 24-Jährige, der nun das Gelbe Trikot trägt, vor Daniel Huber (255,7) aus Österreichs B-Team – der A-Kader fehlt nach diversen Corona-Infektionen.

Dritter in der Windlotterie wurde Graneruds Landsmann Robert Johansson (254,1), der im zweiten Durchgang bei mächtigem Aufwind auf den Schanzenrekord von 142,5 Meter kam und von Platz 25 noch auf das Treppchen flog.

Bester Deutscher war Pius Paschke, der als Fünfter sein bestes Karriereergebnis feierte. Auch Martin Hamann als Elfter war so gut wie noch nie in seiner Laufbahn.

Geiger fehlt, andere fliegen hinterher

In Abwesenheit von Vizeweltmeister Karl Geiger, dessen Frau das erste gemeinsame Kind erwartete, enttäuschten die weiteren deutschen Springer. Constantin Schmid als 38. und Ex-Weltmeister Severin Freund als 39. scheiterten nach schwachen Sprüngen im ersten Durchgang. Olympiasieger Andreas Wellinger verpasste als 40. unter 47 gewerteten Springern im vierten Einzelspringen seit seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss zum vierten Mal den zweiten Durchgang. Er bleibt damit ohne Weltcuppunkte.

Icon: Der Spiegel



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