Carole Baskin aus »Tiger King«: Tiger attackiert Freiwillige in Tierschutzzentrum

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Carole Bakins Großkatzen-Tierheim »Big Cat Rescue« wurde durch die Netflix-Serie »Tiger King« bekannt. Dort hat ein Tiger bei einer Fütterung nun eine Frau attackiert. Das teilte die Organisation mit. Die langjährige Mitarbeiterin sei dabei schwer verletzt worden.

Demnach soll die freiwillige Helferin Candy Couser ihren Arm in den Tigerkäfig gestreckt haben. Daraufhin habe die Großkatze namens Kimba diesen gepackt und fast abgerissen. In einer Erklärung des Tierheims heißt es, dass es gegen die Protokolle verstoße, einen Teil seines Körpers in einen Käfig zu stecken, in dem sich eine Katze befinde. »Candy sagte, sie habe einfach nicht nachgedacht, als sie nach innen griff, um sie (die Tür, Anm. d. Red.) zu entriegeln.«

Crouser sei umgehend ins Krankenhaus gebracht worden. Sie sei nach dem Angriff noch bei Bewusstsein gewesen, und habe »darauf bestanden, dass Kimba wegen dieses Fehlers nicht zu Schaden kommt«. Die Organisation fügte hinzu, dass ihr Arm an drei Stellen gebrochen und ihre Schulter »schwerbeschädigt« worden sei. Der Tiger werde vorsichtshalber für 30 Tage in Quarantäne gehalten, sagte »Big Cat Rescue«. Er verhalte sich normal.

Der Vorfall fällt in dieselbe Woche, in der das US-Repräsentantenhaus über ein Gesetz beraten soll, das den privaten Besitz von Großkatzen und den Umgang mit Jungtieren verbieten würde. Das Gesetz war von Carole Baskin und »Big Cat Rescue« befürwortet worden, die den Vorfall vom Donnerstag als Beweis dafür anführten, warum das Gesetz verabschiedet werden muss.

Die Serie »Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere« über exzentrische Großkatzenliebhaber hatte sich beim Streamingdienst Netflix innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolg entwickelt. In der True-Crime-Miniserie waren mehrere Inhaber von Privatzoos in den USA vorgestellt worden, die Tiger und Löwen unter fragwürdigen Bedingungen züchten und halten. Baskin und ihre Organisation »Big Cat Rescue« hatten dem schillernden Privatzoobesitzer Tierquälerei vorgeworfen. In ihrem Tierschutzzentrum leben mehr als 50 exotischen Katzen, darunter auch Löwen und Luchse.

Icon: Der Spiegel



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