No Angels Revival bei Spotify: Für die kleine Nullerjahreflucht zwischendurch

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Sofort sind die Bilder wieder da, blitzschnell abgerufen aus dem geistigen Ikonische-Popstyles-Archiv: Die Schnüroutfits mit der quasi-nackten Rollbraten-Rückenpartie. Vanessas beidseitige Sprungschanzen-Haarschwünge im “Top Gun”-Themenvideo zu “There Must Be an Angel”. Die ernsthaft gemeinten Schlangenprints und fredfeuerstein-channelnden Tigerkleidchen, Lucys allfällige Knödelhaarhörnchen.

Auch wenn man lange nicht mehr an die No Angels gedacht hat, vergessen hat man die Details, die sie ausmachten, nie, und so reichen schon ein paar Songfitzel, um die Erinnerungen wieder abzurufen. Das wummernde Döse-Keyboard zu Beginn von “Daylight in Your Eyes” zum Beispiel, oder das bongomäßige Perkussionselement nach der ersten Strophe desselben Liedes, bei dem man immer ein bisschen an die ersten Klänge des Dschungelcamp-Titelsong denken muss.

All das kann man jetzt für die kleine Nullerjahreflucht zwischendurch wieder auf Spotify streamen, weil BMG gerade den Songkatalog von Cheyenne Records übernommen hat – dem Label, auf dem zwischen 2000 und 2010 die Musik der Bands aus dem “Popstars”-Universum erschienen: Eben die No Angels, dazu Bro’Sis, Monrose, Overground, Preluders, Nu Pagadi, Queensberry und obskurere Nebenprodukte. 



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